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Kleine Bahn ganz groß

Am Freitag, den 26. Mai 2017 trafen sich Helmut, Wolfgang, Nils und Pitt, um Teile der AVG-Anlage auf einen Anhänger zu verladen. So gegen Mittag trafen wir am Ausstellungsort: „Straßenbahnwelten Stuttgart” ein. Am Eingang der Hallen versuchten nun alle Austeller gleichzeitig Ihre Objekte zu entladen, sodass es ein bisschen hektisch wurde.

Daniel Hübner, unser Ausstellungspartner von der Modellgruppe Südwest, war bereits seit 8 Uhr, aus München kommend, vor Ort und hatte mit einem Freund bereits mit dem Aufbau seiner Module begonnen, sodass auch wir gleich die MEK-Module, die zum Andocken an die Partner-Anlage nach Motiven des „Karlsruher Modells” benötigt werden, installieren konnten. Nach und nach wurden dann zwei Eckmodule, zwei neugestaltete Zwischenmodule, vier Elemente „Fischweiher” und zwei Elemente „Bad Herrenalb” aufgebaut und elektrisch und mechanisch verbunden. Der unebene Hallenboden bereitete uns großes Kopfzerbrechen. Die Probefahrten führten bis Samstagmorgen, kurz vor Eröffnung der Ausstellung, noch zu permanenten Entgleisungen auf dem gesamten Ensemble. Das Justieren besonders der Modulübergänge war bei der nun herrschenden Hitze, dem Zeitdruck und dem staubigen Hallenboden ein frustrierender Prozess. Da auch zum ersten Mal die MEK-Module digital befahren werden sollten, kam noch der Erfolgsdruck hinzu.

Plan der aufgebauten Modulanlage


Nach erheblichen Schwierigkeiten mit der Elektronik, die bis in den Samstagabend hinein andauerten, konnten wir am Sonntag ein brillantes Fahrerlebnis präsentieren. Mit vier über die Gesamtanlage verteilten Steuerungs-Steckdosen konnten mit Handreglern die Straßenbahnmodelle auf ihrer Fahrt über die Ausstellungsanlage begleitet werden. Auch die Steuerung der Modelle via einer App, auf ein Smartphone geladen, kam bei den jugendlichen Operateuren begeistert an. Eine tolle Möglichkeit den MEK-Jugendlichen schmackhaft zu machen. Bei einigen betagteren MEKlern war die Begeisterung etwas verhaltener. Wahrscheinlich waren Ihnen die euphorischen, wuseligen Aktivitäten und die daraus resultierende Hektik der jungen Operateure, doch etwas fremd, sodass Sie auf die Teilnahme am Fahren der Anlage verzichteten.


Da meine KA-Straßenbahnmodelle bei einem Sturz beschädigt wurden, konnten wir dank der Hilfe von Ingbert Neumeister zwei sechsachsige und achtachsige Stadtbahnwagen, einen Flexity, einen CityLink und zwei achtachsige Niederflurstraßenbahnen, eine davon im „Maggi-Look”, zeigen.

Auch das Rahmenprogramm am Freitag mit einer Stadtrundfahrt in Oldtimer-Bussen der Stuttgarter Straßenbahnen (SSG) und einer Fahrt auf der „Zacke” und einem gemütlichen Ausklang am Funkturm, sowie am Samstag das Befahren des Stuttgarter Straßenbahnnetzes mit anschließendem Empfang im Museum, haben viel Spaß gemacht. Der Event bot unendlich viele Möglichkeiten Kontakte zu knüpfen, alte Freunde zu treffen, tolle Straßenbahnanlagen und -modelle zu besichtigen, sich Anregungen und Ideen für das Hobby zu holen.


Für den Organisator war es ein hervorragendes Ergebnis mit 2 600 Besuchern und 65 Ausstellern, für den MEK eine gute Gelegenheit sich in dieser Atmosphäre präsentieren zu können, und für uns, die Aktivisten, die Gelegenheit zu beweisen: „Wir können es noch, trotz einiger Wehwehchen.”

All den Aktiven ein ganz herzliches „Dankeschön”

(Text und Bilder: K.P. Hasselbach)






Modellbahn- und
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